SPEYER - HARTHAUSEN - LINGENFELD - BELLHEIM 

Freude am Fahren

 

Allgemeines

Wollen Sie die angestrebte Fahrerlaubnis rechtzeitig erhalten, sollten Sie sich  ca. 4-6 Monate vor Ihrem Geburtstag bei der Fahrschule anmelden. Hier erhalten Sie auch den Antrag für die Verwaltungsbehörde/Führerscheinstelle.

Zusätzlich dazu wird benötigt:

- Sehtest

- Biometrisches Passbild

- Bescheinigung „lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort“

Die Bearbeitung Ihres Führerscheinantrages bei der  Verwaltungbehörde kann ca. 4 bis 6 Wochen  in Anspruch nehmen, in dieser Zeit kann der theoretische und der praktische Unterricht absolviert werden. Frühestens 3 Monate vor dem Erreichen des Mindestalters darf die theoretische Prüfung und 1 Monat davor die praktische Prüfung abgelegt werden. Die Mindestanzahl der theoretischen und praktischen Stunden muss vor der Prüfung erfüllt sein.

Neue Fahrerlaubnisklassen und Führerscheine ab 2013

Stichtag hierfür war der 19.01.2013 und sind ab diesem Datum in Kraft getreten:

Details der Änderungen:

1.   Neue Klasse AM (entspricht Klasse M)

  • Einbeziehung auch dreirädriger Fahrzeuge und vierrädriger Leichtkraftfahrzeuge bis 45 km/h (jetzige Klasse S)
  • Das Mindestalter beträgt weiterhin 16 Jahre
  • Für   den Fahrerlaubniserwerb drei- und vierrädriger Kraftfahrzeuge  dieser Klasse ist die Prüfung auf einem Kraftrad der Klasse AM  erforderlich

2.   Klasse A1

  • Einbeziehung dreirädriger Fahrzeuge bis zu einer Leistung von 15 KW, die bisher in die Klasse B zugeordnet wurden
  • Ergänzung der Merkmale der Krafträder um das maximale zulässige Verhältnis von Leistung zur Leermasse von 0,1 kW/kg
  • Anpassung   der Anforderungen an das Prüfungsfahrzeug; Hubraum  mindestens 120 ccm,  Vmax mindestens 90 km/h und Verhältnis von Leistung  zur Leermasse   nicht mehr als  0,1 kW/kg
  • Wegfall der nationalen Stufenregelung (Vmax 80 km/h bis zum 18. Lebensjahr).

3.   Klasse A2 (bisherige Klasse A beschränkt)

  • Änderung   der Merkmale der Krafträder auf eine Leistung von max. 35  KW und einem  maximalen Verhältnis von Leistung zum Gewicht bis 0,2 kW/kg  

4.   Klasse A

  • Einbeziehung   dreirädriger Fahrzeuge mit einer Leistung von mehr als  15 KW, die   bisher in die Klasse B zugeordnet wurden; Mindestalter 21  Jahre
  • Änderung   der Merkmale der Krafträder auf eine Leistung von mehr als  35 KW oder   dem Verhältnis von Leistung zum Gewicht von mehr als 0,2  KW/kg
  • Reduzierung des Mindestalters beim Direkteinstieg auf 24 Jahre (bisher 25 Jahre)
  • Anpassung der Anforderungen an das Prüfungsfahrzeug auf mindestens 40 KW und einen Hubraum von mindestens 600 ccm
  • Zum   Direkterwerb der Klasse A ist eine theoretische und praktische   Prüfung  erforderlich (kein automatischer Erwerb nach zweijährigem Besitz  der  Klasse A2)

5.   Stufenregelung bei den A-Klassen 

  • Beim   Erwerb der Klasse A2 von A1 bzw. A von A2 und dem Vorbesitz der    entsprechenden Klasse von mindestens 2 Jahren entfällt eine    theoretische Prüfung
  • Für die Klassen A2 bzw. A ist nur eine verkürzte praktische Prüfung erforderlich

6.   Klasse B 

  • Mit der Klasse B   dürfen grundsätzlich Zugkombinationen bis 3,5t  zulässiger Gesamtmasse   (zGM) gefahren werden (bei Anhängern mit mehr als  0,75t zGM)
  • Die Rahmenbedingung, dass die zGM des Anhängers nicht größer sein darf als die Leermasse des ziehenden Fahrzeugs entfällt

7.   Klasse B 96 (Codeschlüsselzahl 96)

  • Mit   der Klasse B 96 dürfen Zugkombinationen von 3,5t bis 4,25t  zulässiger   Gesamtmasse (zGM) gefahren werden (bei Anhängern mit mehr als  0,75t   zGM)
  • Der Erwerb erfolgt mittels einer Fahrerschulung nach Anlage 7a der FeV durch eine Fahrschule bzw. einen Fahrlehrer

8.   Klasse BE 

  • Die maximal zulässige Gesamtmasse des Anhängers darf 3,5t betragen
  • Bei mehr als 3,5t zGM ist grundsätzlich die Klasse C1E erforderlich

9.   Klasse C1E 

  • Die Rahmenbedingung, dass die zGM des Anhängers nicht größer sein darf als die Leermasse des ziehenden Fahrzeugs entfällt
  • Es dürfen somit alle Zugkombinationen bis 12t zGM gefahren werden
  • Dabei   ist weiterhin zu beachten, dass zur  Fahrerlaubnisklassifizierung die zulässigen Gesamtmassen des  Zugfahrzeugs und des Anhängers addiert   werden. Stütz- und Aufliegelasten  bleiben unberücksichtigt

10.   Klasse C und CE

  • Erhöhung des Mindestalters auf 21 Jahre (die Vorschriften des Artikels 5 der Verordnung (EWG) Nr. 3820/85 bleiben unberührt) 
  • Die Fahrerlaubnis kann mit 18 Jahren erworben werden:
    a) nach erfolgter Grundqualifikation nach § 4 Abs. 1 BKrQG
    b) für Personen während oder nach Abschluss einer Berufsausbildung nach
     1. dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf „Berufskraftfahrer/ Berufskraftfahrerin“,
     2. dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf „Fachkraft im Fahrbetrieb“ oder
     3. einem    staatlich anerkannten Ausbildungsberuf, in dem vergleichbare    Fertigkeiten und Kenntnisse zum Führen von Kraftfahrzeugen auf    öffentlichen Straßen vermittelt werden


11. Klasse D

  • Erhöhung des Mindestalters auf 24 Jahre (die Vorschriften des Artikels 5 der Verordnung (EWG) Nr. 3820/85 bleiben unberührt)
  • Die   Fahrerlaubnis kann mit 23 Jahren erworben werden: nach  beschleunigter   Grundqualifikation durch Ausbildung und Prüfung nach § 4  Abs. 2 BKrQG
  • Die  Fahrerlaubnis kann mit 21 Jahren erworben werden: nach erfolgter   Grundqualifikation nach § 4 Abs. 1 BKrQG oder nach beschleunigter   Grundqualifikation durch Ausbildung nach § 4 Abs. 2 BKrQG im   Linienverkehr bis 50 km
  • Die Fahrerlaubnis kann mit 20 Jahren erworben werden: für Personen während oder nach Abschluss einer Berufsausbildung nach
     1. dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf „Berufskraftfahrer/ Berufskraftfahrerin“,
     2. dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf „Fachkraft im Fahrbetrieb“ oder
     3. einem    staatlich anerkannten Ausbildungsberuf, in dem vergleichbare    Fertigkeiten und Kenntnisse zum Führen von Kraftfahrzeugen auf    öffentlichen Straßen vermittelt werden
  • Die Fahrerlaubnis kann mit 18 Jahren erworben werden: für Personen während oder nach Abschluss einer Berufsausbildung nach
     1. dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf „Berufskraftfahrer/ Berufskraftfahrerin“,
     2. dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf „Fachkraft im Fahrbetrieb“ oder
     3.    einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf, in dem vergleichbare    Fertigkeiten und Kenntnisse zum Führen von Kraftfahrzeugen auf    öffentlichen Straßen vermittelt werden 
    im Linienverkehr bis 50 km.